Auf Kante - Robert Steng, Tobias Stutz, René Tromborg
23. Oktober 2026 - 30. Jänner 2027
Öffnungszeiten Di. – Fr., 10:00 – 18:00Sa., 12:00 – 16:00
Stern-Wywiol Galerie
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Freitag 23. Oktober 2026, 10:00 Uhr
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Donnerstag 26. November 2026, 10:00 Uhr
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An den Schnittstellen von Malerei, Skulptur und Architektur entsteht ein Dialog, der die Wahrnehmung aktiviert und den Betrachter in ein spannungsvolles Feld zwischen Illusion und Realität entführt.
Künstlerische Positionen
Robert Steng (*1971 in Bietigheim-Bissingen, lebt und arbeitet in Stuttgart)
Robert Steng changiert in seinen Arbeiten virtuos zwischen den Gattungen des Reliefs, der Skulptur und der architektonischen Setzung. Aus Fund- und neuen Hölzern konstruiert er scheinbar zweidimensionale Wandobjekte, die das menschliche Wahrnehmungsvermögen herausfordern. Durch komplexe perspektivische Verschachtelungen und eine kalkulierte Tiefenillusion evoziert Steng Bildräume, die faktisch nicht existieren. Seine Werke loten spielerisch das Spannungsfeld zwischen Fläche und Dreidimensionalität aus. Dabei trifft handwerkliche Präzision und die im Material eingeschriebene Historie auf eine dezidiert zeitgenössische Auffassung skulpturalen Denkens.
Tobias Stutz (*1983 in Filderstadt, lebt und arbeitet im Rheinland/Bonn)
Als Maler der Gegenwart widmet sich Tobias Stutz der kühnen Geometrie der klassischen Moderne. Ikonische Wohnarchitekturen, innenräumliche Details und Designklassiker bilden das Fundament seiner figurativen Malerei. Stutz nutzt die Gesetze der Zentralperspektive nicht bloß als konstruktives Werkzeug, sondern erhebt den Raum selbst zum Hauptakteur. Modelliert durch ein präzises Spiel von Licht und Schatten, tritt die umgebende Natur kompositorisch in den Hintergrund. Die subtile Lichtregie seiner Arbeiten evoziert atmosphärische Qualitäten, die an die europäische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts erinnern und der tektonischen Strenge eine tief subjektive, fast melancholische Note verleihen.
René Tromborg (*1972 in Kopenhagen, lebt und arbeitet ebendort)
René Tromborg vertritt eine dynamische Position innerhalb der zeitgenössischen geometrischen Abstraktion. In seinem Werk verschmilzt die strukturelle Klarheit des Bauhauses mit der nonkonformistischen Energie der Street-Art zu einem spannungsreichen Dialog. Verwurzelt in den visuellen Codes von Graffiti und Pop-Art, hat Tromborg eine autonome Bildsprache entwickelt. Seine Arbeiten überführen strenge, kalkulierte Geometrien in lebendige Farbrhythmen. So gelingt ihm eine Synthese aus rationaler, architektonischer Präzision und emotionalem, expressivem Ausdruck, die die Leinwand in ein pulsierendes Energiefeld verwandelt.
Veranstalter:in: Stern-Wywiol Galerie
Stern-Wywiol Galerie
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