Er ist der Erfinder eines der prägendsten Videospiele aller Zeiten: Prince of Persia. Doch Jordan Mechner ist weit mehr als Game-Designer. Er ist Autor, Drehbuchautor – und Chronist seiner eigenen Familiengeschichte.
In seiner aktuellen Graphic Novel erzählt Mechner eine Geschichte, die so filmreif ist wie seine Spiele, aber schmerzhaft real. Sie beginnt im Europa Anfang des 20. Jahrhunderts, führt über die Flucht seines Vaters vor den Nationalsozialisten und der brutalen Verfolgung jüdischer Familien bis hin zu Mechners eigenem Leben zwischen Amerika und Europa.
Es ist eine Chronik von Angst, Verlust und Neuanfang. Von Menschen, die ihre Heimat zurücklassen mussten, um zu überleben. Von Generationen, die über Kontinente hinweg versuchen, Verbindung zu halten, obwohl Geschichte, Krieg und politische Umbrüche sie auseinanderdrängen.
Mit großer Offenheit spricht Mechner über jüdische Identität, familiäre Brüche und die Frage, wie viel Vergangenheit in uns weiterlebt. Persönliche Erinnerungen verweben sich mit den Erschütterungen eines ganzen Jahrhunderts – und machen Geschichte nicht nur verständlich, sondern fühlbar.
Im Gespräch mit Journalist Ingo Hasewend gibt Jordan Mechner Einblicke in sein Leben zwischen Spielentwicklung und Literatur – und in die Entstehung eines
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Er ist der Erfinder eines der prägendsten Videospiele aller Zeiten: Prince of Persia. Doch Jordan Mechner ist weit mehr als Game-Designer. Er ist Autor, Drehbuchautor – und Chronist seiner eigenen Familiengeschichte.
In seiner aktuellen Graphic Novel erzählt Mechner eine Geschichte, die so filmreif ist wie seine Spiele, aber schmerzhaft real. Sie beginnt im Europa Anfang des 20. Jahrhunderts, führt über die Flucht seines Vaters vor den Nationalsozialisten und der brutalen Verfolgung jüdischer Familien bis hin zu Mechners eigenem Leben zwischen Amerika und Europa.
Es ist eine Chronik von Angst, Verlust und Neuanfang. Von Menschen, die ihre Heimat zurücklassen mussten, um zu überleben. Von Generationen, die über Kontinente hinweg versuchen, Verbindung zu halten, obwohl Geschichte, Krieg und politische Umbrüche sie auseinanderdrängen.
Mit großer Offenheit spricht Mechner über jüdische Identität, familiäre Brüche und die Frage, wie viel Vergangenheit in uns weiterlebt. Persönliche Erinnerungen verweben sich mit den Erschütterungen eines ganzen Jahrhunderts – und machen Geschichte nicht nur verständlich, sondern fühlbar.
Im Gespräch mit Journalist Ingo Hasewend gibt Jordan Mechner Einblicke in sein Leben zwischen Spielentwicklung und Literatur – und in die Entstehung eines Werks, das intime Familiengeschichte mit Weltgeschichte verbindet.
Jordan Mechner, geboren 1964 in New York, entwickelte 1989 das Kultspiel „Prince of Persia“ und war später auch am Drehbuch der Disney-Verfilmung „Prince of Persia: The Sands of Time“ beteiligt. Neben weiteren Spielen wie „Karateka“ und „The Last Express“ veröffentlichte er mehrere erfolgreiche Graphic Novels, darunter „Templar“, „Monte Cristo“ und „Liberty“. 2017 wurde er mit dem Pioneer Award der International Game Developers Association ausgezeichnet.
Einleitende Worte: Dr. Florian Novak (Herausgeber)
Im Gespräch mit Jordan Mechner: Ingo Hasewend (stellv. Chefredakteur)
Dies ist ein exklusives Event von JETZT. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
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