Jessica, Perla, Julie und Ariane leben in einem Heim für minderjährige Mütter. Sie alle haben prekäre familiäre Hintergründe und teilweise auch Erfahrungen mit Missbrauch und Drogen gemacht. Nun finden sie sich in einer völlig ungewohnten Verantwortungsrolle wieder, die sie sichtlich überfordert. Wie können sie für einen kleinen Menschen sorgen, wenn sie – selbst fast noch Kinder – vor allem mit sich selbst beschäftigt sind und nach einem Weg in eine bessere Zukunft suchen? Mit ihrem neuen Werk gelingt den Dardenne-Brüdern, die neben Ken Loach zu den bedeutendsten sozial engagierten Stimmen des europäischen Arthouse-Kinos gehören, ein berührendes und zutiefst menschliches Drama. Einfühlsam und mit sezierender Präzision erzählen sie von jungen Müttern, die ihren Kindern trotz widriger Umstände ein besseres Leben ermöglichen wollen. Thomas Schultze schreibt in The Spot: ""Jeunes mères" geht einem an die Nieren. Weil man weiss, dass jeder Schritt nach vorn, jede Aussicht auf Hoffnung sogleich wieder zunichte gemacht werden kann. Aber es gibt diese kleinen Momente, die kleinen Triumphe, die der Film gemeinsam mit seinen Figuren feiert. (…) Auf eindringliche Weise kommt man ihnen näher, diesen jungen Müttern, die stürzen. Aber doch jedes Mal wieder aufstehen. Weil ihnen nichts anderes übrigbleibt, als die Chancen, die sie nicht haben, zu nutzen."