Der Film erzählt die erweiterte Geschichte des jungen Uorsin aus dem Engadiner Dorf Guarda um 1900. Während eines harten Alpsommers gerät seine Familie durch Schulden und Ernteverluste in Existenznot. Als ein wohlhabender Händler versucht, daraus Profit zu schlagen, steht Uorsin vor grossen Herausforderungen. Gleichzeitig wird er beim traditionellen Chalandamarz-Umzug verspottet, weil er nur die kleinste Glocke erhält. Entschlossen macht er sich allein auf einen gefährlichen Weg ins verschneite Maiensäss, um eine grosse Glocke zu holen. Sein mutiges Abenteuer endet mit seiner Rückkehr als gefeierter Held. Die filmische Erzählung verbindet realistische Dorfszenen mit märchenhaften Elementen und erweitert die bekannte Bilderbuchgeschichte deutlich.