Was
Mazzarella ist ein abendfüllendes Bühnenprogramm, das Musik, Theater und Erzählkunst verbindet. Ausgehend von einer persönlichen Familiengeschichte, beleuchtet es auf poetische Weise das allgegenwärtige Thema der Migration. Es beginnt mit der Arbeitsmigration in Süditalien im 19. Jahrhundert, durchläuft die beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert und landet irgendwo im krisengebeutelten kongolesischen Urwald im 21. Jahrhundert. Ein entzückendes Solostück, das bewegt und berührt. Erzählt auf Schweizerdeutsch, gesungen in vier Sprachen, begleitet von Gitarre und Akkordeon.
Irene Mazza: Drehbuch, Stimme, Gitarre, Akkordeon
Warum
Mazzarella ist eine Fusion meiner persönlichen Familiengeschichte und meines bisherigen künstlerischen Schaffens. Es ist das Ergebnis einer musikalischen Forschungsreise zu meiner eigenen Herkunft. Als Tochter eines Süditalieners und einer Urnerin in der Schweiz aufzuwachsen, hat mich tief geprägt. Meine langjährige Arbeit in Krisengebieten auf der ganzen Welt haben mein Bild der Migration in einen globalen Kontext gestellt. Die Lieder und Erzählungen, die dabei entstanden sind, handeln von Armut und Glück, von Liebe und Hoffnung, von Menschen und Menschlichkeit. Mit meinem Bühnenprogramm nehme ich das Publikum mit auf diese Reise.