Auftrumpfende Männer in goldprotzenden Amtszimmern, kraftstrotzende Manfluencer, wachsender Frauenhass – weltweit ist männliche Breitbeinigkeit wieder auf dem Vormarsch. Die Gleichberechtigung steht unter Druck. Dieses Muster ist nicht neu: Immer wieder trieben Frauen Veränderungen voran, um anschliessend mundtot gemacht und aus der Geschichte herausgeschrieben zu werden. Von frühen Christinnen über französische Revolutionärinnen bis zu mutigen Iranerinnern, die heute auf die Strasse gehen, erzählt Heike Specht von der Kraft weiblicher Ideen und Taten, die die Welt veränderten und entlarvt das Märchen von der "natürlichen Ungleichheit". Wir freuen uns auf die Vernissage, moderiert von Christina Caprez.
Heike Specht, Jahrgang 1974, studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in München. Sie arbeitete mehrere Jahre als Verlagslektorin. In ihren Büchern und Beiträgen erzählt sie Geschichte und macht Exkurse in die Gegenwart. Zuletzt erschienen bei Piper Die Ersten ihrer Art. Frauen verändern die Welt und Die Frauen der Familie Feuchtwanger.