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Mittwoch

«Warum nur – warum?»

«Warum nur – warum?» Stuhlfabrik Herisau, Kasernenstrasse 39A, 9100 Herisau Tickets

Credits: Theater Stuhlfabrik Herisau

Einlass:
-
Stuhlfabrik Herisau, Herisau (CH)

Nächtliches Gespräch über Verdienste und Vergehen

Theatrale Auseinandersetzung mit einem Schicksal von und mit Matthias Peter

Der Zürcher Oberländer Dichter Jakob Stutz war einer der populärsten Schweizer Autoren seiner Zeit. Seine «Gemälde aus dem Volksleben» und seine Autobiografie «Siebenmal sieben Jahre aus meinem Leben» erfreuten sich beim Lesepublikum grosser Beliebtheit. Sie dienten der Volkskunde im 20. Jahrhundert als erste und wichtigste Quelle für das Brauchtum im Zürcher Oberland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

In seiner Jugend als begabtes Kind vom Land gefördert entwickelte er sich zu einer schillernden Persönlichkeit. Er wurde Werk- und Elementarlehrer, Schriftsteller und Dichtervater, Herausgeber und Erwachsenenbildner, Sozialreformer und Sparkassengründer.

Seit seiner Kindheit plagte ihn jedoch das Bewusstsein, anders zu sein als andere Knaben. Als Erwachsener ist er wegen seiner homosexuellen Veranlagung mit dem Gesetz in Konflikt geraten und hat sich im Gefängnis immer wieder die Frage gestellt: «Warum nur – warum?»

Matthias Peter, Theatermacher und Autor, setzt sich zum Doppeljubiläum – 225. Geburtstag und 150. Todestag – mit Jakob Stutz und seinem Schicksal auseinander. Mit einem Theatermonolog über dessen Verdienste und Vergehen lässt er den

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Nächtliches Gespräch über Verdienste und Vergehen

Theatrale Auseinandersetzung mit einem Schicksal von und mit Matthias Peter

Der Zürcher Oberländer Dichter Jakob Stutz war einer der populärsten Schweizer Autoren seiner Zeit. Seine «Gemälde aus dem Volksleben» und seine Autobiografie «Siebenmal sieben Jahre aus meinem Leben» erfreuten sich beim Lesepublikum grosser Beliebtheit. Sie dienten der Volkskunde im 20. Jahrhundert als erste und wichtigste Quelle für das Brauchtum im Zürcher Oberland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

In seiner Jugend als begabtes Kind vom Land gefördert entwickelte er sich zu einer schillernden Persönlichkeit. Er wurde Werk- und Elementarlehrer, Schriftsteller und Dichtervater, Herausgeber und Erwachsenenbildner, Sozialreformer und Sparkassengründer.

Seit seiner Kindheit plagte ihn jedoch das Bewusstsein, anders zu sein als andere Knaben. Als Erwachsener ist er wegen seiner homosexuellen Veranlagung mit dem Gesetz in Konflikt geraten und hat sich im Gefängnis immer wieder die Frage gestellt: «Warum nur – warum?»

Matthias Peter, Theatermacher und Autor, setzt sich zum Doppeljubiläum – 225. Geburtstag und 150. Todestag – mit Jakob Stutz und seinem Schicksal auseinander. Mit einem Theatermonolog über dessen Verdienste und Vergehen lässt er den Dichter in einer kleinen Gedenkausstellung als Wiedergänger auftreten, gibt ihm eine Stimme und lässt das Publikum an dessen Werdegang und inneren Nöten teilhaben, ohne damit Verfehlungen zu entschuldigen. Hauptschauplätze der Erzählung sind die Zürcher Oberländer Gemeinden Hittnau, Sternenberg, Fischenthal, Pfäffikon und Bäretswil. Aber auch die Stadt Zürich sowie Schwellbrunn und Trogen im Kanton Appenzell-Ausserrhoden.

Matthias Peter hat von 2004 bis 2026 die Kellerbühne St. Gallen geleitet und deren Eigenproduktionen als Schauspieler und Regisseur geprägt. Als Publizist ist er ein ausgewiesener Kenner der Zürcher Oberländer Literatur im 19. Jahrhundert insbesondere des Werkes von Jakob Stutz und seiner Dichterschüler Jakob und Heinrich Senn, Ulrich Furrer und Jakob Messikommer. Mit zwei Solotheaterstücken hat er sich in den letzten Jahren auch im Zürcher Oberland mit schönem medialem Echo und gutem Publikumszulauf ein Renommee erspielt: «Nöd lugg lah gwünnt!» über den «Bankvater» Johann Jakob Keller (2023) und «Der ‹Grüne Heinrich› von Fischenthal» über den Volksdichter Jakob Senn (2024).

Mit dem Solostück «Warum nur – warum!» über den Dichter Jakob Stutz setzt Matthias Peter diese Reihe fort und zeigt es aufgrund prägender Bezüge zum Kanton Appenzell-Ausserrhoden auch in Herisau und Trogen. Musikalisch strukturiert wird es durch Liedstrophen der Gedichte «Blumen aus der Heimat» von Jakob Stutz und «Abendlied eines Klausners» von Karl Gotthard Grass. Diese greifen die angesprochenen Themen auf, setzen besinnliche Zäsuren und weben sich so als roter Faden und Muster in die Erzählung ein.

www.text-theater.ch │ www.matthiaspeter.ch

Türöffnung:
19.00 Uhr

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Veranstalter:in

Veranstalter:in von «Warum nur – warum?»

Theater Stuhlfabrik Herisau

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Ort:

Stuhlfabrik Herisau, Kasernenstrasse 39A, Herisau, CH

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«Warum nur – warum?» wird organisiert durch:

Theater Stuhlfabrik Herisau