Kontrovers, aber konstruktiv: Ein neues Diskussionsformat feiert eine Ostschweizer Premiere. Unter dem Namen «Die Schweiz spricht» kommen Menschen zusammen, die miteinander ihren Horizont erweitern und kontroverse Themen diskutieren.
Gegenseitiges Schulterklopfen unter Gleichgesinnten wird dabei tunlichst unterlassen. An diesem Format werden Diskussionspartner zugewiesen, die maximale inhaltliche Abweichungen haben.
Der Abend, der in sechs Deutschschweizer Orten stattfindet, leistet so einen Beitrag zum konstruktiven Dialog und bringt Menschen aus unterschiedlichen Echokammern (Bubbles) zusammen – «miteinander reden, statt übereinander», lautet denn auch der Untertitel der Veranstaltung.
Das Format ist in Deutschland bereits erprobt und feiert grosse Erfolge mit unterdessen über 100'000 Teilnehmenden. Die Verlagsgruppe «Die Zeit» hat die Idee entwickelt und führt diese Dialoge seit 2017 durch. Bei der Anmeldung beantworten die Teilnehmenden politische und weltanschauliche Fragen mit Ja oder Nein.
Ein Algorithmus berechnet die grössten Differenzen der Angemeldeten und weist diese entsprechend einander zu. Die Organisatorinnen von «Die Schweiz spricht» konnten «Die Zeit» also Kooperationspartnerin gewinnen und dürfen ihreIT-Infrastruktur benutzen.
«Die Schweiz spricht» wird
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Kontrovers, aber konstruktiv: Ein neues Diskussionsformat feiert eine Ostschweizer Premiere. Unter dem Namen «Die Schweiz spricht» kommen Menschen zusammen, die miteinander ihren Horizont erweitern und kontroverse Themen diskutieren.
Gegenseitiges Schulterklopfen unter Gleichgesinnten wird dabei tunlichst unterlassen. An diesem Format werden Diskussionspartner zugewiesen, die maximale inhaltliche Abweichungen haben.
Der Abend, der in sechs Deutschschweizer Orten stattfindet, leistet so einen Beitrag zum konstruktiven Dialog und bringt Menschen aus unterschiedlichen Echokammern (Bubbles) zusammen – «miteinander reden, statt übereinander», lautet denn auch der Untertitel der Veranstaltung.
Das Format ist in Deutschland bereits erprobt und feiert grosse Erfolge mit unterdessen über 100'000 Teilnehmenden. Die Verlagsgruppe «Die Zeit» hat die Idee entwickelt und führt diese Dialoge seit 2017 durch. Bei der Anmeldung beantworten die Teilnehmenden politische und weltanschauliche Fragen mit Ja oder Nein.
Ein Algorithmus berechnet die grössten Differenzen der Angemeldeten und weist diese entsprechend einander zu. Die Organisatorinnen von «Die Schweiz spricht» konnten «Die Zeit» also Kooperationspartnerin gewinnen und dürfen ihreIT-Infrastruktur benutzen.
«Die Schweiz spricht» wird im Rahmen des Wiborada-Jubiläum-Jahrs nach St.Gallen geholt. Die Stadtheilige dient gemäss Einladung als gutes Vorbild für den Abend: Sie habe ohne Scheu, ohne Grenzen, ohne Tabus mit Fürsten, Äbten, Mönchen, Mägden und Bauern gesprochen, heisst es in der Einladung.
Die Ratsuchenden gewannen bei der Zelle von Wiborada einen Sichtwechsel und konnten neue Einsichten gewinnen. Und genau diese Erfahrung können die Teilnehmenden bei «Die Schweiz spricht» machen.
Die Veranstaltung wird neben der reformierten und katholischen Kirche auch vom Kanton St.Gallen, dem «Runden Tisch der Religionen» sowie verschiedener Ortsparteien unterstützt. Die Teilnahme ist kostenlos.
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