Interkulturelle Konzertperformance Expanding time feat. Clara Levy "13 visions" (für Violine solo)
Gregorianische Gesänge des Mittelalters werden bei dieser Konzertperformance in einen Klangdialog mit Sufi-Lyrik in arabischer Sprache und den arabischen Instrumenten Oud, Ney und Rebab gebracht.
Sphärischen Klänge von Steinharfen, die erdigen Töne einer Bassflöte, eine innige Wasserperformance und der mystische Dreh-Tanz der Derwische werden kunstvoll miteinander verwoben.
Die belgische Geigerin Clara Levy kombiniert in ihren Kompositionen "13 visions" von 2022 mittelalterliche Monodie und minimalistische Musik. Sie hat die Werke zweier Komponistinnen zusammengeführt, die ihren musikalischen Werdegang maßgeblich beeinflusst haben: Hildegard von Bingen (1098–1179) und Pauline Oliveros (1932–2016). Beiden Frauen weisen eine meditative Dimension, die Beziehung zur Improvisation, die Bedeutung der Stimme und eine große Nähe zur Natur auf.
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Im Zentrum steht die „Liebe zur Schöpfung“ als eine spirituelle Verbindung und gemeinsame Aufgabe aller spirituellen Gemeinschaften. Im Islam, im Buddhismus und im Christentum gab und gibt es immer wieder Mystikerinnen und Mystiker, die ihre Liebe zum Göttlichen, zum Schöpfer in universellen und auch erotischen Texten ausdrücken.
Bei dieser
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Interkulturelle Konzertperformance Expanding time feat. Clara Levy "13 visions" (für Violine solo)
Gregorianische Gesänge des Mittelalters werden bei dieser Konzertperformance in einen Klangdialog mit Sufi-Lyrik in arabischer Sprache und den arabischen Instrumenten Oud, Ney und Rebab gebracht.
Sphärischen Klänge von Steinharfen, die erdigen Töne einer Bassflöte, eine innige Wasserperformance und der mystische Dreh-Tanz der Derwische werden kunstvoll miteinander verwoben.
Die belgische Geigerin Clara Levy kombiniert in ihren Kompositionen "13 visions" von 2022 mittelalterliche Monodie und minimalistische Musik. Sie hat die Werke zweier Komponistinnen zusammengeführt, die ihren musikalischen Werdegang maßgeblich beeinflusst haben: Hildegard von Bingen (1098–1179) und Pauline Oliveros (1932–2016). Beiden Frauen weisen eine meditative Dimension, die Beziehung zur Improvisation, die Bedeutung der Stimme und eine große Nähe zur Natur auf.
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Im Zentrum steht die „Liebe zur Schöpfung“ als eine spirituelle Verbindung und gemeinsame Aufgabe aller spirituellen Gemeinschaften. Im Islam, im Buddhismus und im Christentum gab und gibt es immer wieder Mystikerinnen und Mystiker, die ihre Liebe zum Göttlichen, zum Schöpfer in universellen und auch erotischen Texten ausdrücken.
Bei dieser Konzertperformance richtet sich der Blick auch besonders auf die historische und aktuelle Bedeutung von Frauen. Die beiden Mystikerinnen Rabi'a von Basra (9. Jahrhundert) und Hildegard von Bingen (12. Jahrhundert) sowie Pauline Oliveros (1932–2016) stehen mit ihren Texten und Kompositionen im Mittelpunkt: große Frauen der Mystik in einem Dialog, der Zeit und Raum überschreitet.
Die Performances werden getragen von großer Innerlichkeit und meditativer Stille, Gesang, Flöten, Sprechstimme, Wasserperformance und Steinharfe wechseln einander ab und bilden eine Einheit in einer kontemplativen Atmosphäre.
Expanding time
"Expanding time" sind interkulturelle Konzertperformances mit:
Rasha Ragab (Kairo / München) - Shakuhachi, Rezitation, Performance
Normisa Pereira da Silva (Sao Paulo / Berlin) - Bassflöte, Shrutibox
Christoph Nicolaus (München) - Steinharfen, Sema (Derwisch-Drehtanz)
Das Vokalensemble VOX NOSTRA (Berlin) mit Winnie Brückner (Sopran), Tobias O. Hagge (Bass) und Burkard Wehner (Tenor und Leitung des Vokalensembles)
und als Gäste:
Clara Levy (Brüssel) - Violine / Komposition
Herbert Ekrem Walter (Tirol / Chiemsee) - Ney und Oud
Torsten Haag (Weimar) - Ney, Oud und Rebab
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