Am 5. Juli 2026 wird das neue Musikprojekt Sole blu in der FAntoniuskirche Basel von den drei Ensembles Jütz, Take Three und Rheinstimmen uraufgeführt. Das Werk ist eine Vertonung der künstlerischen Ausstattung der Franziskanerkirche Solothurn, Cantus Firmus, von Adelheid Hanselmann und Jörg Mollet. Cantus Firmus bezieht sich auf den Sonnengesang von Franziskus von Assis, welcher vor genau 800 Jahren verstorbenen ist. Geschrieben in Altitalienisch und in vielen Sprachen übersetzt, gehört er heute zur Weltliteratur. In der Vertonung Sole blu setzen sich die Komponist:innen zum Ziel, die künstlerisch ausgedrückten Elemente des Cantus Firmus musikalisch in mehreren Sätzen durch eine klanglich vielfältige Besetzung umzusetzen. Als Jörg Mollet vor rund 30 Jahren die frisch renovierte Franziskanerkirche erstmals betrat, nahm er – so seine eigenen Worte – „schwebende blaue Klänge“ wahr. Inspiriert von der Basilika San Francesco in Assisi entwickelte er daraufhin den Zyklus Cantus Firmus, die den Kirchenraum bis heute prägt. Sole blu greift diesen visuellen und spirituellen Resonanzraum auf und übersetzt ihn in Musik. Das Werk besticht durch eine ausgeprägte klangliche und stilistische Vielfalt: Neo-alpine Folklore begegnet Jazz und klassischer Musik in einer ebenso sensiblen wie
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Am 5. Juli 2026 wird das neue Musikprojekt Sole blu in der FAntoniuskirche Basel von den drei Ensembles Jütz, Take Three und Rheinstimmen uraufgeführt. Das Werk ist eine Vertonung der künstlerischen Ausstattung der Franziskanerkirche Solothurn, Cantus Firmus, von Adelheid Hanselmann und Jörg Mollet. Cantus Firmus bezieht sich auf den Sonnengesang von Franziskus von Assis, welcher vor genau 800 Jahren verstorbenen ist. Geschrieben in Altitalienisch und in vielen Sprachen übersetzt, gehört er heute zur Weltliteratur. In der Vertonung Sole blu setzen sich die Komponist:innen zum Ziel, die künstlerisch ausgedrückten Elemente des Cantus Firmus musikalisch in mehreren Sätzen durch eine klanglich vielfältige Besetzung umzusetzen. Als Jörg Mollet vor rund 30 Jahren die frisch renovierte Franziskanerkirche erstmals betrat, nahm er – so seine eigenen Worte – „schwebende blaue Klänge“ wahr. Inspiriert von der Basilika San Francesco in Assisi entwickelte er daraufhin den Zyklus Cantus Firmus, die den Kirchenraum bis heute prägt. Sole blu greift diesen visuellen und spirituellen Resonanzraum auf und übersetzt ihn in Musik. Das Werk besticht durch eine ausgeprägte klangliche und stilistische Vielfalt: Neo-alpine Folklore begegnet Jazz und klassischer Musik in einer ebenso sensiblen wie überraschenden Verschmelzung von Vertrautem und Fremdem. Das Werk Sole blu wird von den Mitgliedern von zwei Trios, Jütz (Isa Kurz, Philipp Moll, Daniel Woodtli) und Take Three (Sally Jo Rüedi, Tobias Rüedi, Daniel Woodtli) komponiert. Die aussergewöhnliche Instrumentierung – darunter Flügelhorn, Shrutibox, Akkordeon, Hackbrett, Orgel, Kontrabass und Marimba – schafft ein vielschichtiges Klangspektrum. Ergänzt und getragen wird dieses durch den warmen, strahlenden Klang des Chors Rheinstimmen (Leitung: Reiner Schneider-Waterberg). Sole blu ist mehr als ein Konzert: ein immersives Klangerlebnis im Surround-Sound, das Bild, Raum und Musik zu einer kontemplativen Gesamterfahrung verbindet.
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