Jun
28
Sonntag
Antonín Dvořák, Stabat Mater - Schola Cantorum Wettingensis
Credits: Schola Cantorum Wettingensis
Stabat Mater – Antonín Dvořáks Gang durch verschattete Friedhofsgärten
Wettingen erlebt eine aussergewöhnliche Interpretation von Antonín Dvořáks «Stabat Mater»: Unter der Leitung von Stefan Müller präsentiert die Schola Cantorum Wettingensis das Meisterwerk der Hochromantik in einer transparenten Kammerbesetzung. Das 1876 komponierte Werk verzichtet auf grosses Pathos und setzt stattdessen auf innerliche Empfindsamkeit und zerbrechliche Klagegesänge. Ein hochkarätiges Solistenquartett und das Streichquartett Turicum verleihen der Suche nach Trost einen farbenreichen, intimen Klang, der die tiefen Emotionen Dvořáks unmittelbar greifbar macht.
Mit seinem «Stabat Mater» begibt sich Antonín Dvořák auf einen Gang durch verschattete Friedhofsgärten der Hochromantik. Maria, die Mutter Jesu, kniet unter dem Kreuz und klagt ihr Leid; die folgenden Stationen leiten dazu an, mit Maria das Kreuz Christi auf sich zu nehmen. Komponiert 1876 nach dem Tod seiner drei Kinder ist das Werk des tschechischen Komponisten erfüllt von persönlicher Trauer, Chromatik, aber auch von der Suche nach Trost. Die Komposition weist wenige dynamische Höhepunkte auf, sie ergeht sich stattdessen in lyrischen Melodien, harmonischen Kostbarkeiten und zerbrechlich wirkenden, empfindsamen Klagegesängen. Nicht
...Stabat Mater – Antonín Dvořáks Gang durch verschattete Friedhofsgärten
Wettingen erlebt eine aussergewöhnliche Interpretation von Antonín Dvořáks «Stabat Mater»: Unter der Leitung von Stefan Müller präsentiert die Schola Cantorum Wettingensis das Meisterwerk der Hochromantik in einer transparenten Kammerbesetzung. Das 1876 komponierte Werk verzichtet auf grosses Pathos und setzt stattdessen auf innerliche Empfindsamkeit und zerbrechliche Klagegesänge. Ein hochkarätiges Solistenquartett und das Streichquartett Turicum verleihen der Suche nach Trost einen farbenreichen, intimen Klang, der die tiefen Emotionen Dvořáks unmittelbar greifbar macht.
Mit seinem «Stabat Mater» begibt sich Antonín Dvořák auf einen Gang durch verschattete Friedhofsgärten der Hochromantik. Maria, die Mutter Jesu, kniet unter dem Kreuz und klagt ihr Leid; die folgenden Stationen leiten dazu an, mit Maria das Kreuz Christi auf sich zu nehmen. Komponiert 1876 nach dem Tod seiner drei Kinder ist das Werk des tschechischen Komponisten erfüllt von persönlicher Trauer, Chromatik, aber auch von der Suche nach Trost. Die Komposition weist wenige dynamische Höhepunkte auf, sie ergeht sich stattdessen in lyrischen Melodien, harmonischen Kostbarkeiten und zerbrechlich wirkenden, empfindsamen Klagegesängen. Nicht pathetische Dramatik, sondern innerliche Empfindsamkeit, Demut, stilles Leiden und milder Trost kennzeichnen das Werk. Gefragt ist ein dynamisch biegsamer Chorklang, das spontanes Schwanken des Tempos und das Ausloten des Pianobereiches.
Das reduzierte Arrangement für die Schola Cantorum Wettingensis beinhaltet von jedem Instrument nur eines, wodurch sich ein beweglicher, transparenter, aber doch farbiger Gesamtklang ergibt. Es wirken mit: Daniela Stoll (Sopran), Désirée Mori (Alt), Christoph Waltle (Tenor), Balduin Schneeberger (Bass), das Streichquartett Turicum sowie weitere Instrumentalistinnen und Instrumentalisten. Die Leitung hat Stefan Müller.
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Antonín Dvořák, Stabat Mater - Schola Cantorum Wettingensis wird organisiert durch:
Schola Cantorum Wettingensis
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Kategorie: Konzerte / Chor