Mai

16

Samstag

Opus 109

Opus 109 KKL | Konzertsaal, Europaplatz 1, 6005 Luzern Tickets

Credits: zvg

KKL | Konzertsaal, Luzern (CH)

Mit der E-Dur-Sonate op. 109, glaubt Víkingur Ólafsson, erfand Ludwig van Beethoven sich nochmal neu. Und ehrte zugleich ein grosses Vorbild: Johann Sebastian Bach, der Beethovens «Kompass» beim Aufbruch ins Unbekannte gewesen sei. «Es gibt frappierende Verbindungen zwischen dieser Sonate und Bachs Goldberg-Variationen», erklärt Víkingur. «Beide haben eine sangliche Sarabande als Thema, und beide greifen diese Sarabande am Ende wieder auf. Aber auch in den Variationen bringt Beethoven Bach-Zitate, schreibt ein Fugato und verwendet Bach’sche Spieltechniken. Die E-Dur-Sonate knüpft also wunderbar an das Eröffnungskonzert des Festivals an.» Den Weg zu diesem Gipfelwerk beschreitet Víkingur in seinem Rezital mit vier Kompositionen, die allesamt in E-Dur oder in e-Moll stehen und doch im Ausdruck vielfältiger nicht sein könnten. Ein Bach-Präludium und die grosse e-Moll-Partita sind dabei, aber auch eine selten gespielte Schubert-Sonate, die nur zwei Sätze umfasst. Víkingur ist überzeugt davon, dass sie eine Antwort auf Beethovens ebenfalls nur zweisätzige e-Moll-Sonate op. 90 darstellt. Weshalb auch sie im Programm nicht fehlen darf.

 

Mitwirkende:

Programm

17.30 Uhr

Konzerteinführung
mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium)

18.30 Uhr

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Mit der E-Dur-Sonate op. 109, glaubt Víkingur Ólafsson, erfand Ludwig van Beethoven sich nochmal neu. Und ehrte zugleich ein grosses Vorbild: Johann Sebastian Bach, der Beethovens «Kompass» beim Aufbruch ins Unbekannte gewesen sei. «Es gibt frappierende Verbindungen zwischen dieser Sonate und Bachs Goldberg-Variationen», erklärt Víkingur. «Beide haben eine sangliche Sarabande als Thema, und beide greifen diese Sarabande am Ende wieder auf. Aber auch in den Variationen bringt Beethoven Bach-Zitate, schreibt ein Fugato und verwendet Bach’sche Spieltechniken. Die E-Dur-Sonate knüpft also wunderbar an das Eröffnungskonzert des Festivals an.» Den Weg zu diesem Gipfelwerk beschreitet Víkingur in seinem Rezital mit vier Kompositionen, die allesamt in E-Dur oder in e-Moll stehen und doch im Ausdruck vielfältiger nicht sein könnten. Ein Bach-Präludium und die grosse e-Moll-Partita sind dabei, aber auch eine selten gespielte Schubert-Sonate, die nur zwei Sätze umfasst. Víkingur ist überzeugt davon, dass sie eine Antwort auf Beethovens ebenfalls nur zweisätzige e-Moll-Sonate op. 90 darstellt. Weshalb auch sie im Programm nicht fehlen darf.

 

Mitwirkende:

Programm

17.30 Uhr

Konzerteinführung
mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium)

18.30 Uhr

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Präludium E-Dur BWV 854 aus Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviersonate e-Moll op. 90

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Partita e-Moll BWV 830

Franz Schubert (1797–1828)
Klaviersonate e-Moll D 566

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviersonate E-Dur op. 109


Dieses Konzert hat keine Pause.
Voraussichtliches Konzertende um 20.00 Uhr

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Veranstalter:in

Lucerne Festival

Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

KKL | Konzertsaal, Europaplatz 1, Luzern, CH

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