“Walpurgisnacht”: Gemeinsames Chorkonzert der Musikhochschulen Freiburg und Basel mit Goethe-Vertonungen der Romantik
Unter dem Titel „Walpurgisnacht“ gestalten der Chor der Hochschule für Musik Freiburg und der Chor der Hochschule für Musik Basel FHNW ein gemeinsames Konzertprogramm mit bedeutenden Goethe-Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Zu hören sind Werke von Robert Schumann, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy. Die musikalische Leitung liegt bei Frank Markowitsch, die Einstudierung des Basler Chores übernahm Martin Wettges.
Im Zentrum des Konzerts stehen Texte Johann Wolfgang von Goethes, deren Themen nicht nur die Komponisten der Romantik inspirierten, sondern bis heute berühren: Identität, Einsamkeit, Humanität, religiöse Toleranz und gesellschaftlicher Aufbruch. Über 180 Mitwirkende stehen dafür auf der Bühne.
Den Auftakt bildet das Requiem für Mignon op. 98b. Robert Schumann greift darin die rätselhafte Figur der Mignon aus Goethes Wilhelm Meister auf. Das Werk verbindet Trauer und Hoffnung – weniger als Abschiedsmusik denn als Blick nach vorn und als musikalische Vision eines Neubeginns.
Es folgt die Alt-Rhapsodie op. 53 nach Goethes “Harzreise im Winter”. Johannes Brahms zeichnet darin seelische Isolation, Schmerz und Weltferne
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“Walpurgisnacht”: Gemeinsames Chorkonzert der Musikhochschulen Freiburg und Basel mit Goethe-Vertonungen der Romantik
Unter dem Titel „Walpurgisnacht“ gestalten der Chor der Hochschule für Musik Freiburg und der Chor der Hochschule für Musik Basel FHNW ein gemeinsames Konzertprogramm mit bedeutenden Goethe-Vertonungen des 19. Jahrhunderts. Zu hören sind Werke von Robert Schumann, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy. Die musikalische Leitung liegt bei Frank Markowitsch, die Einstudierung des Basler Chores übernahm Martin Wettges.
Im Zentrum des Konzerts stehen Texte Johann Wolfgang von Goethes, deren Themen nicht nur die Komponisten der Romantik inspirierten, sondern bis heute berühren: Identität, Einsamkeit, Humanität, religiöse Toleranz und gesellschaftlicher Aufbruch. Über 180 Mitwirkende stehen dafür auf der Bühne.
Den Auftakt bildet das Requiem für Mignon op. 98b. Robert Schumann greift darin die rätselhafte Figur der Mignon aus Goethes Wilhelm Meister auf. Das Werk verbindet Trauer und Hoffnung – weniger als Abschiedsmusik denn als Blick nach vorn und als musikalische Vision eines Neubeginns.
Es folgt die Alt-Rhapsodie op. 53 nach Goethes “Harzreise im Winter”. Johannes Brahms zeichnet darin seelische Isolation, Schmerz und Weltferne nach, öffnet das Werk am Ende jedoch in ein versöhnliches C-Dur. Für Markowitsch zeigt sich darin die ganze Bandbreite menschlichen Empfindens: das Aushalten dunkler Erfahrungen ebenso wie die Hoffnung auf Veränderung. Gerade daraus entstünden Empathie und Menschlichkeit.
Den Abschluss bildet Die erste Walpurgisnacht op. 60, eine der farbigsten und dramatischsten Chorballaden der Romantik. Goethe schildert darin heidnische Frühlingsrituale im Harz, die von christlichen Machthabern unterdrückt werden sollen. Felix Mendelssohn Bartholdy gestaltet diesen Stoff mit großer Klangfantasie – zwischen geheimnisvollen Nachtbildern, aufbrechender Frühlingsfreude und dramatischen Chorszenen. Zugleich wird das Werk zu einem Plädoyer gegen religiöse Intoleranz und für Respekt gegenüber unterschiedlichen Traditionen.
Bereits im Vorfeld der Konzerte fand am 28. April im Rahmen der Reihe Studium generale der Universität Freiburg ein Podiumsgespräch zu Goethe, Musik und Romantik statt.
Termine
Walpurgisnacht: Goethe-Vertonungen der Romantik
21.05.2026, 19 Uhr, Hochschule für Musik Freiburg, Wolfgang-Hoffmann-Saal
22.05.2026, 19 Uhr, Don Bosco Basel, Eptingerstrasse 27
Mitwirkende
Chor und Orchester der Hochschule für Musik Freiburg
Chor der Hochschule für Musik Basel FHNW
Frank Markowitsch → Leitung
Eintritt
8,50 €, 4 € ermäßigt, 6 € für Mitglieder der Fördergesellschaft; Tickets: Walpurgisnacht! - Hochschule für Musik Freiburg
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