Kurzinfo:
Filmabend für alle FINTA (Frauen, Intersex-, Nicht-binäre, Trans- und Agender-Personen)
Kinoeintritt: 10.00 CHF/ 5.00 CHF(Kulturlegi, AHV, IV, Studi)
Es ist ein Open Air. Sollte das Wetter jedoch schlecht sein, findet die Veranstaltung in der i45 statt.
In die Sonne schauen (2025)
Regie Mascha Schilinski
Drehbuch Mascha Schilinski gemeinsam mit Louise Peter
Der zweite Langspielfilm von Mascha Schilinski mit dem Titel In die Sonne schauen, erlangte zahlreiche Nominationen und Preise, so zum Beispiel den Deutschen Filmpreis 2025 und im selben Jahr den renommierten Jurypreis der Filmfestspiele in Cannes. Die Kritiken waren voll des Lobes und auch wir vom FemFilmklub sind uns schnell einig geworden: dieses filmische Kunstwerk kommt in unser Programm!
Die Handlung ist in der Kulturlandschaft Altmark im Norden von Sachsen-Anhalt angesiedelt. Während des ganzen Films bleibt der sogenannte «Vierseitenhof» der Ort des Geschehens.
Die Regisseurin greift Stimmungen aus dem Leben von vier jungen Frauen auf, die in verschiedenen Zeiträumen der vergangenen 100 Jahre in diesem Bauernhof lebten.
Schilinski und ihr Team entwickelten ein Mosaik
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Kurzinfo:
Filmabend für alle FINTA (Frauen, Intersex-, Nicht-binäre, Trans- und Agender-Personen)
Kinoeintritt: 10.00 CHF/ 5.00 CHF(Kulturlegi, AHV, IV, Studi)
Es ist ein Open Air. Sollte das Wetter jedoch schlecht sein, findet die Veranstaltung in der i45 statt.
In die Sonne schauen (2025)
Regie Mascha Schilinski
Drehbuch Mascha Schilinski gemeinsam mit Louise Peter
Der zweite Langspielfilm von Mascha Schilinski mit dem Titel In die Sonne schauen, erlangte zahlreiche Nominationen und Preise, so zum Beispiel den Deutschen Filmpreis 2025 und im selben Jahr den renommierten Jurypreis der Filmfestspiele in Cannes. Die Kritiken waren voll des Lobes und auch wir vom FemFilmklub sind uns schnell einig geworden: dieses filmische Kunstwerk kommt in unser Programm!
Die Handlung ist in der Kulturlandschaft Altmark im Norden von Sachsen-Anhalt angesiedelt. Während des ganzen Films bleibt der sogenannte «Vierseitenhof» der Ort des Geschehens.
Die Regisseurin greift Stimmungen aus dem Leben von vier jungen Frauen auf, die in verschiedenen Zeiträumen der vergangenen 100 Jahre in diesem Bauernhof lebten.
Schilinski und ihr Team entwickelten ein Mosaik aus Erinnerungen, Bildern, Stimmen und Familienkonstellationen. Verschiedene Epochen, historische Kontexte und diverse Erzählebenen wurden zu einer Collage verflochten. Die Story birgt die eine oder andere Vorahnung in sich, die dann aber nicht immer in Erfüllung geht. Es kommt immer wieder zu überraschenden Wendungen. Das Zeitgeschehen, das dramatische Auswirkungen hat, wird durch den Blick der weiblichen Hauptfiguren spür- und sichtbar gemacht
Mit diesem Film schafft es Schilinski, ein generationenübergreifendes, traumartiges Verschwimmen der Epochen zu entwickeln und auf eine magische Art die Schicksale der vier Hauptfiguren miteinander zu verknüpfen. Die Geschichten von Alma (9 Jahre Kaiserzeit 1910), Erika (24 Jahre Nationalsozialismus 1940), Angelika (15 Jahre DDR 1980) und der beiden Schwestern Nelly und Lenka (8 Jahre und 12 Jahre, heutige Zeit) haben miteinander zu tun.
Es ist kein leichtfüssig, helles Werk, aber ein kunstvoll und unkonventionell erzählter Film, den man nicht so schnell vergisst und der zum Denken anregt.
Herzlich willkommen!
FemFilmKlub
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